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Eine Weltreise in vier Tagen: Rückblick auf unsere jahrgangsübergreifende Projektwoche „Rund um die Welt“
- 18.05.2026 16:50
- Vom 11. bis 15. Mai 2026 verwandelten sich unsere beiden Schulstandorte in lebendige Orte des Entdeckens, Ausprobierens und Staunens. Unter dem Motto „Rund um die Welt“ begaben sich unsere Schülerinnen und Schüler auf eine besondere Reise, die weit über die Grenzen des Klassenzimmers hinausführte.
Eine Besonderheit der Projekttage war, wie schon in den letzten Jahren, die jahrgangsübergreifende Zusammensetzung der Projektgruppen von Klasse 1 bis 4. Dabei zeigte sich auf sehr schöne Weise, wie bereichernd gemeinsames Lernen sein kann: Die älteren Kinder unterstützten die jüngeren, erklärten, halfen weiter und übernahmen Verantwortung. Die jüngeren Kinder brachten ihre Neugier, Offenheit und viele eigene Ideen ein. So entstand eine Atmosphäre, die von gegenseitiger Unterstützung, Rücksichtnahme und echter Lernfreude geprägt war. Für viele Kinder war gerade dieses Miteinander ein besonders wertvoller Teil der Projektwoche.
Für unser Lehrerkollegium bedeutete die Planung und Durchführung eine besonders intensive Vorbereitung, denn die Angebote sollten für unterschiedliche Alters- und Leistungsstufen gleichermaßen passend und anregend sein. Ein herzliches Dankeschön gilt daher allen Lehrkräften, die mit großem Engagement, viel Kreativität und spürbarem Herzblut diese vielfältigen Lernräume gestaltet haben.
Bereits im Vorfeld durften die Kinder ihre Projektgruppen-Wünsche äußern, und erfreulicherweise konnten fast alle Interessen berücksichtigt werden. Zur Auswahl stand ein vielseitiges Angebot mit ganz unterschiedlichen Themen: Japan, Indien und der Orient gehörten ebenso dazu wie Frankreich, Schweden und Italien. Auch Australien, Mexiko, Amazonien, die Eiswüste, Wüsten und Gewässer wurden entdeckt. Auf der Reise konnten auch Spiele aus aller Welt und die Rhythmen Tansanias entdeckt werden. Diese Vielfalt machte die Projekttage für die Kinder besonders spannend, denn jede Gruppe hatte ihr eigenes Thema und doch waren alle gemeinsam Teil einer großen schulischen Weltreise.
In den insgesamt 15 Projektgruppen wurde nicht nur gelesen, gehört und erklärt, sondern vor allem praktisch gearbeitet, ausprobiert und erlebt. Die Kinder kochten, sangen, gestalteten, forschten, schrieben in fremden Sprachen und lernten auf ganz unterschiedlichen Wegen. Zum Beispiel wurden im Werkraum Boote aus Holz gebaut und anschließend im Kämpfelbach auf Seetauglichkeit getestet. In den Küchen wurde gekocht und gebacken – von Pizza, Eis, Crêpes, Sushi und indischem Lassi, über mexikanische bis hin zu orientalischen Speisen -, sodass die Gaumenfreuden ferner Länder mit allen Sinnen erlebt werden konnten. Bei einer Exkursion ins Gasometer Pforzheim tauchte eine Projektgruppe in die Welt des Regenwaldes ein. Kinderspiele der Welt wurden selbst hergestellt und ausprobiert und manche Projekteinheit fand sogar in einem nachgebauten Beduinenzelt statt. Es wurden afrikanische Trommeln gebaut, Rhythmen eingeübt und vorgetragen oder Bilder mit der sogenannten „Dot-Painting-Technik“ angefertigt, einer speziellen Maltechnik der australischen Ureinwohner. Eisberge wurden in Schuhkartons zum Leben erweckt und den Wikingern wurde hautnah auf den Zahn gefühlt.
In dieser Woche wurde deutlich, wie lebensnah und nachhaltig Lernen sein kann, wenn Kinder mit Kopf, Herz und Hand beteiligt sind. Ein Erlebnis, das sicher vielen in Erinnerung bleiben wird.
Nach drei intensiven Projekttagen und dem Feiertag am Donnerstag öffneten wir am Freitag, den 15. Mai, an beiden Standorten unsere Türen. Die Kinder präsentierten mit großer Freude und sichtbarem Stolz, was sie in ihren Gruppen erarbeitet, gestaltet und gelernt hatten. Das Interesse war sehr groß und die Zimmer und Flure waren gefüllt mit Eltern und Familienangehörigen, die die Ergebnisse bestaunten und damit die Arbeit der Kinder anerkannten und würdigten. Diese Wertschätzung war für die Schülerinnen und Schüler ein besonders schönes Zeichen: Ihre Mühe wurde gesehen und ihre Freude und Lernerfolge konnten geteilt werden.
Die Projekttage „Rund um die Welt“ waren für unsere Schulgemeinschaft eine bereichernde Woche voller Begegnungen, Entdeckungen und gemeinsamer Lernfreude. Diese besondere Schulwoche hat bei Kindern, Eltern und Lehrkräften auf schöne Weise spürbar gemacht, was Schule auszeichnen kann: Neugier, Gemeinschaft, Freude am Lernen – und Lust auf mehr. Zum Abschluss bleiben mein Dank und Anerkennung für die engagierte Arbeit und den großen Einsatz des Lehrerkollegiums, die damit den Erfolg der Projektwoche erst ermöglicht haben.
Frank Notar, Rektor
"Amazonien"





"Australien- Komm mit ins Land der Kängurus!"




"Vive la France – Erfahrene mehr über unser Nachbarland"


"Vom Kämpfelbach bis in den Ozean – Ersingen geht auf Weltreise"





"Erlebe Indien – das Land der Farben"





"Italien – Ein Land voller Geschichten"





"Samurai, Origami & Kirschblüten – Wir entdecken Japan"





"Konnichiwa Japan - unsere Reise ins Land der aufgehenden Sonne"





"Fiesta Mexicana – Entdecke Mexiko"



"Geschichten aus 1001 Nacht"

"Hej, Schweden!"





"Spiele rund um die Welt"





"Abenteuer Afrika - Unterwegs in Tansania"





"Leben in der Wüste"





"Leben in Schnee und Eis"



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